Magische Momente

Das Leben im Haus am See hat mich doch ganz schön verändert…Jeden Tag gibt es mindestens einen „magischen Moment“, von denen ziemlich viele dem Teich entspringen. Es war schon immer toll zu bestaunen, was sich da so tut, aber seit der großen Schlammentfernungsaktion im vergangenen Herbst ist es noch viel schöner geworden. Im Moment hält sich das grüne Wuchern noch sehr zurück, und der Blick ins Wasser ist dadurch ungetrübt. Wenn alles passt, Helligkeit, Lichteinfallswinkel, „Muddelfaktor“ und Wetter überhaupt, dann kann man bis auf den Grund sehen und sich am Gewimmel erfreuen. Es ist eine eigene Welt da unten, und mich erinnert es immer an die 2. Aufgabe beim Trimagischen Turnier, wenn ich die dünnen algenbedeckten Triebe der Seerose im Wasser schweben sehe…Das Molchezählen habe ich aufgegeben, dafür sind es zu viele! Die Sumpfdotterblume ist heute an eine andere Stelle umgezogen, ich hatte sie übergangsweise neben dem Einlauf platziert, aber da ist es, wie schon erwähnt, noch sehr kahl, also darf sie nun dem Wassergras Gesellschaft leisten. War auch zu schade um das leuchtende Gelb!

Es ist aber nicht nur der Teich. Auch die Sterne funkeln hier stärker, Eichhörnchen, Rehe und anderes Getier sind uns näher, als die 2-beinigen Nachbarn, und ich habe mich an viele neue Geräusche gewöhnen dürfen, auch an plätscherndes Wasser, also doch der Teich *seufz*

Gute Idee…

Ähm, ja, nachdem ich das komplette 2013 total unterschlagen habe (und dabei gab es durchaus verbreitungswürdige Ereignisse), kam mir vor ein paar Tagen eine – wie ich meine – gute Idee.

Wir haben uns nämlich ein Haus gekauft, unterschrieben am 25.Oktober, stolze Schlüsselbesitzer seit dem 18.Dezember, und da passiert soviel, dass ich gern ein paar Dinge festhalten möchte. Als Erinnerungshilfe für uns, die Kinder, für später, und auch für alle lieben Menschen, die uns schon jetzt so eifrig unterstützen.

Ich hoffe, bisher noch nicht allzuviel vergessen zu haben, und werde mich um Aktualität bemühen.

(Das Highlight des Jahres 2013 war für mich – vom gefundenen Haus mal abgesehen – unser „mein“ Hund Inca. Aber dazu später mehr.)