Restlaufzeit

Das vorläufige Programm für die Restwoche steht, und es ist mal wieder nicht wenig, was da so zusammenkommt 😉

Morgen für den Kleinen normaler Start an der Bushaltestelle, dann Reiseproviant für das große Kind beim Bäcker besorgen, Ablieferung an seiner Busstation, gleich weiter zum Hosenkaufen für mich (es werden beim Konzert keine Ausnahmen geduldet, auch nicht bei den vorhergesagten 30°C, hoffentlich kippt niemand von der Bühne), danach Arbeiten und Mittagessen mit dem Kleinen, Friseurtermin (ich), Fußballtraining (Kind) > Spaziergang mit Hund. So sieht der Mittwoch aus.Es wäre gut, wenn sich da noch irgendwie etwas Zeit zum Salatpflanzen herausschinden ließe, der muss dringendst in die Erde. Donnerstag geht es munter weiter, vormittags wird der Mann in den Kurzurlaub entlassen, und ich überlege mal, was ich mit dem Kleinen anstelle. Eigentlich wollte ich mit ihm für eine Nacht Zelten fahren, aber daraus wird leider nichts, weil er am Freitag doch Schule hat. Blöd. Es würde zwar irgendwie funktionieren, ihn morgens schnell zum Schulbus zu bringen, aber da am Freitagnachmittag noch eine Beerdigung ansteht, reicht die Zeit dann auf keinen Fall, um den Platz zu räumen und alles in Ordnung zu bringen, schließlich beginnt um 17 Uhr die Generalprobe für das abendliche Konzert. Und danach werde ich wohl ziemlich erledigt ins Bett fallen, und nicht schlafen können vor lauter Euphorie…

Dem Großen wünsche ich jedenfalls 5 erlebnisreiche Tage in Stuttgart, bin gespannt, mit welchen Eindrücken er nach Hause zurückkommen wird. Und meinem Mann viel Spaß mit seinen ehemaligen Kurskollegen, da wird es auch jede Menge zu erzählen geben, und ein paar Orgeln stehen sicher auch auf dem Plan 😉

Moment, da war noch was! Ja, richtig, genäht habe ich tatsächlich auch mal wieder, „Rebecca“ in weinrot ist fertig, bis auf die gefühlten 50 Fädchen, die noch gesichert und entfernt werden müssen…Aber das schaffe ich auch noch.

Viel nachzuholen!

Nein, so leidend war ich nicht, dass ich nicht mehr hätte schreiben können, es gab technische Probleme. Aber nun verrichtet eine neue Grafikkarte ihren Dienst im PC und es kann weitergehen. Es folgt eine kurze Zusammenfassung:

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Erholung, naja, fast jedenfalls. Die Kinder hatten den Tag schulfrei, ich deshalb arbeitsfrei, und so habe ich die Zeit genutzt, um das Auto in der Werkstatt vorzustellen. Es gab da so ein hässliches Quietschen aus dem Hintergrund. Und da ich die Einzige bin, die solche Veränderungen bemerkt, kümmere ich mich eben darum. Es wurde ein Termin für Donnerstag vereinbart, zu dem ich dann die nicht mehr so sehr geliebte Rennsemmel als Tauschauto bekommen konnte. Mittwoch folgte ein unrühmliches Fußballspiel, nicht so sehr der Niederlage wegen, sondern weil der Trainer mal wieder, wie so oft, ziemlich daneben war. Der Kleine hat es gerade noch geschafft, nach Spielende den Platz zu verlassen, dann gab es kein Halten mehr. Ich vermute, die Fußballer-Karriere dürfte so ziemlich beendet sein. 1 Punktspiel steht noch auf dem Plan, danach braucht er von mir aus nie wieder hinzugehen.

Donnerstag dann also der Werkstatttermin, wie üblich gerade noch mit dem letzten Tropfen Sprit im Leihauto den Berg zur nächsten Tankstelle hinuntergerollt ;-). Abholen konnte ich unser Auto dann erst ziemlich spät, Bremsen hinten komplett neu. Freitag eine kurze Gemischtwarentour, es gab einiges zu erledigen, was nicht bis Samstag warten konnte. Und da war die lang ersehnte lange Sonderprobe. Unser Vocalcoach kam erst nach der Mittagspause, aber sie war mit dem erarbeiteten Stand sehr zufrieden und hatte nur wenige Kleinigkeiten zu bemängeln. Es ist schon erstaunlich, wie kleine Details das Ergebnis so deutlich verbessern können, und sie hat immer tolle Tipps auf Lager, die sich super umsetzen lassen. Davon hätte ich gerne mehr. Nur eine Sache habe ich dieses Mal vermisst: Das Highlight der Sonderproben ist immer das freie Singen im Raum, d.h., jeder schnappt sich seine Noten, sucht sich einen freien Platz im PZ, natürlich nicht neben einem Sänger des gleichen Registers, und dann wird gesungen. Jedes Mal ein wunderbares Erlebnis, so ganz auf sich allein gestellt, aber mittendrin im gemischten Klang. Aber dafür hat die Zeit nicht mehr gereicht, andererseits war es sowieso eine besondere Probe, auch ohne das freie Singen. Ich bin nicht die Einzige, die das vermisst hat, es ging den Anderen auch so.

Heute war dann ein bisschen mehr Zeit für den Garten, der musste sich in den vergangenen Tagen immer mit kleinen Einheiten zufrieden geben. Und natürlich Kuchenbacken, der Haushaltsvorstand hat morgen Geburtstag, und da erwarten die lieben Kollegen ein süßes Mitbringsel. Das KüchenMonster kam heute mehrfach zum Einsatz, erst für das Mittagessen, danach für die Backaktionen. Die Juliennescheibe mag ich inzwischen sehr, ich benutze sie für Pfannengemüse lieber als die normalen Reibscheiben. Die Stücke sind größer, das Gemüse wird nicht so wässrig, gart aber sehr schnell durch und Struktur ist auch noch vorhanden. Vielleicht gönne ich mir davon eines Tages noch die gröbere Variante. In der Küche stehen jetzt also ein „Obstkuchen französischer Art“ und ein sehr fluffiger Biskuitboden, auf den morgen noch Erdbeeren geschmissen werden. Viel Zeit zum Kaffeesieren bleibt sowieso nicht, das erwähnte „letzte“ Fußballspiel ist morgen Abend. Bin mal gespannt. So, genug für jetzt, es gibt noch mehr, aber dazu gehören Fotos, und die müssen noch ausgewählt werden. Und spät ist es schließlich auch.

You are the sunshine of my life

Morgen ist wieder Chorprobe und ich freue mich schon sehr darauf! Eigentlich kann ich es kaum noch erwarten, bis der Konzerttermin da ist und natürlich die lange Sonderprobe vorher, zu der auch unsere externe Kraft kommen wird, um der ganzen Sache den letzten Schliff zu verpassen. Natürlich ist es dann immer sehr schnell vorbei, und es heißt dann jedes Mal Abschied nehmen von allen Stücken, an denen monatelang gearbeitet wurde. Aber kein Abschied für immer, denn zum Glück gibt es einen CD-Mitschnitt, und diese Aufnahme fährt dann ständig mit mir im Auto herum…Zum laut Mitsingen! Denn der wirklich einzige Nachteil der Altistinnen ist es, nie alleine etwas Schönes singen zu können, aber so mit Melodie dabei geht es prima. Aktuell muss noch das Sommerkonzert von 2014 dran glauben, da waren nette Stücke dabei, und weil es ein Jubiläumskonzert war, hatte sich der Schulchor ein professionelles Jazztrio zur Begleitung gegönnt. Inzwischen kann der Kleine einen Großteil des Repertoires mitsingen, er muss ja von Allen die meiste Zeit mit mir im Auto verbringen, naja, eigentlich ist es andersherum, er benötigt die Fahrbereitschaft eben noch am meisten. Um am lautesten jault er beim „Grease“-Medley mit, bei den Liedern „Rock ’n‘ roll party queen“ und „You‘ re the one that i want“ gibt es dafür prädestinierte Stellen! Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich meine, dass das aktuelle Programm wieder so ein paar Ohrwürmer enthält, zum Beispiel: s.o. Und bis dahin eben immer noch: Top of the world! (Auch wenn mir unsere schwungvollere Chorversion besser gefällt als diese schmalzige…)

2h 20min

Genauso lange hat der Konfirmations-Gottesdienst gedauert, gefühlt war es noch mehr, weil wir ja schon seit 9:15Uhr in der Kirche waren, der Konfirmand und ich, die singende Mama…Ein wenig mulmig war mir morgens schon gewesen, aber noch alles im grünen Bereich, wir waren gut vorbereitet und irgendwie würde schon alles gut werden. Der Chor traf sich also zum Einsingen (die Akustik ist dann leider immer viel besser als später in der vollbesetzten Kirche), die Konfirmanden verbrachten die Zeit gemeinsam und in Ruhe und das offizielle Foto wurde auch noch geknipst, und so nach und nach versammelte sich die „Festgemeinde“. Wir waren in der glücklichen Situation, alle Gäste in der zugelosten Bank unterbringen zu können, so gab es wenigstens keine Platzprobleme und ich musste nicht zu den Mitsängern auf die Empore ausweichen. Es war sehr abwechslungsreich und die Zeit verging ganz gut und ohne Längen, weil immer etwas los war. Es gab wirklich sehr rührende Momente,unter anderem als zwei Mädchen aus der Gruppe eine kleine Ansprache an die eben getaufte beste Freundin hielten. Der Chor hat anständig gesungen und unsere Leiterin war sehr zufrieden mit uns. Die eigentliche Konfirmation verlief ohne Pannen, keiner hatte seinen Spruch vergessen, andere Katastrophen blieben auch aus. Nach dem Gottesdienst wäre normalerweise noch Fotoshooting angesagt gewesen, aber bei 18 Familien hätten wir ziemlich lange warten müssen, bis wir an der Reihe gewesen wären. Also haben wir uns für die schnelle Variante entschieden und nur ein paar Bilder mit den Tagesgästen am Taufbecken gemacht. Schließlich war das Essen für 13 Uhr bestellt und ich wollte noch nach Hause zum Hund.

Inca hat sich sehr gefreut, mich zu sehen und hat eine Riesenrunde gedreht, um sich abzureagieren. Überflüssigen Ballast abgeworfen und zurück ins Lokal. Essen war sehr lecker, Kräutercremesuppe, Rollbraten mit Kräuterfüllung, Bärlauchspätzle und Salat mit Honig-Senf-Dressing, zum Nachtisch Vanilleeis mit karamellisierten Apfelspalten und Walnüssen. Den hat der Kleine sausen lassen, ist lieber ein paar Häuser weiter zu einer Schulfreundin gezogen, aber da gab es wohl auch ein Eis. Ich konnte es gut verstehen, erst so lange in der Kirche sitzen müssen und dann schon wieder beim Essen. Das ist für Einen wie ihn zuviel des Guten *gg*

Danach also die ganze Karawane zu uns, und Kaffee gekocht. Zwei hatten es eilig, nach Hause zu kommen, sie sind also etwas früher weg, natürlich nicht ohne eine ordentliche Portion Kuchen mitzubekommen. Ganz lange sollte es sich ja auch nicht ziehen, schließlich musste noch einiges für den nächsten Tag vorbereitet werden, u.a. Tasche packen für die Klassenfahrt vom kleinen Kind.

In schönster Nachmittagssonne haben wir dann noch Fotos bei uns gemacht, ich hoffe, der Zeremonienmeister rückt sie bald heraus…

Es war ein richtig schöner Tag und der Große hat ihn sehr genossen. Das Wetter war toll, viele liebe Menschen waren bei uns und ich habe mich den ganzen Tag sehr gut gefühlt. Überrascht waren wir von der Menge an Karten und Glückwünschen, ich dachte immer, uns kennen gar nicht so viele, so als Immis der ersten Generation und ohne richtige Anbindung über Familie oder Vereine etc. Da haben wir uns wohl getäuscht.

Programmwechsel

Nein, heute Abend gab es noch keine endgültige Fassung, dennoch ist bei mir jetzt musikalischer Programmwechsel angesagt. Die beschwingten Stücke beiseite und her mit der sakralen Tonkunst…Aber auch da ist die Abfolge sehr wechselhaft. Am schönsten finde ich „Hear our praises“, so rein vom Singen, von der Wirkung und der Aussage ist „Ubi caritas et amor“ mein Favorit.

Meine beste Chorfreundin hat noch ein paar gute Ideen für die Montagsbeköstigung entwickelt, da ist ein wenig Umdisponieren angesagt. Und ein unterhaltsames Spiel für den „Zockertisch“ wird sie auch noch mitbringen. Morgen sollte ich dann mal Sohnemanns Hose auf Länge bringen, damit das auch von der Liste verschwinden kann.

Leicht angegriffen

Keine Ahnung warum, aber ich fühle mich aktuell etwas angegriffen. Kann sein, dass es  aufkommende Panik vor dem nächsten WE, aber auch dem anstehenden Arztbesuch ist, jedenfalls habe ich das Gefühl, das ich gerade keine Extra-Aufregungen gebrauchen kann, überhaupt keine! Ich habe nämlich keine Lust, vor der Konfirmation wieder aus den Latschen zu kippen…

Im Prinzip ist alles soweit geregelt, nur das Stuhlbeschaffungsproblem besteht noch. Ich werde mich als Nächstes an die Kuchenliste für Montag machen, der Sonntag ist schon fertig geplant. Die Wahl wird auf Rezepte fallen, die sich gut vorbereiten lassen und dann am Montag nur noch fertigzustellen sind. 2 Torten bekomme ich außerdem „geliefert“, und 2 Sorten möchte Nils vom Bäcker, weil er die so mag. Dazu dann belegte Brötchen, das sollte zu schaffen sein. Mit den 2 Helferinnen und uns sind es dann insgesamt 30 Personen, nach Lorenz‘ Rechnung wären das 72 Kuchenstücke  > 6 Kuchen. Alles halb so wild. Wenn, ja wenn ich bei mir bleibe…Ich werde versuchen, das Thema am Montag beim Arzt anzusprechen, vielleicht hat der ja eine gute Idee. Und ich möchte versuchen, weniger störanfällig von außen zu sein. Klare Spielregeln.

Was war heute so los? Fußballspiel von Kind 2, dabei die nette Gesangslehrerin der Extra-Chorproben getroffen, ja die Welt ist hier noch etwas kleiner als anderswo, danach der WE-Einkauf, viel Wäsche, morgen soll es angeblich regnen, ein paar geschenkte Narzissen- und Hyazinthenzwiebeln eingekuhlt und die erste Rasenmäherrunde der Saison gedreht. Bin etwas aus der Übung gewesen, so nach der Winterpause, selbst mit meinem „Mädchenmodell“ hatte ich heute zu kämpfen, aber wie gesagt, heute lief es einfach nicht so gut. Logisch, da war für Shelley keine Zeit. Ich hätte mich aber auch gar nicht richtig konzentrieren können, dafür spukt gerade zuviel in meinem Kopf herum…Ruhig bleiben, Anne!

Eigentlich

…wollte ich über etwas ganz anderes schreiben, aber ich habe bei der Suche nach einem anderen Taschenschnittmuster die Live-Reportage vom Pokal-Halbfinale angehört, und jetzt freue ich mich sehr, das Dortmund gewonnen hat! Und außerdem ist es jetzt viel zu spät und ich bin ziemlich kaputt…Die Chorprobe war wieder anstrengend, meine Stimme ist noch nicht wieder so, wie sie mal war. Das ständige Husten reizt eben doch sehr. Die Tasche ist sehr bewundert worden, und ein weiteres Kuchenangebot für den Montag ist auch eingegangen.

(Und pssst: Ich musste heute doch noch Krepppapier besorgen, nachdem der Große wochenlang beteuert hat, dass er dieses Jahr nichts zu tun hat.)

Immerhin habe ich Fotos von der Clutch gemacht, bloß auf den Dachboden habe ich es nicht geschafft, da müsste noch ein evtl. passender Ergänzungsstoff für den Reptildruck lagern. Für heute genug!

Immer schön eines nach dem anderen…

Ich bin gerade mal wieder dabei, mich ein bisschen zu verfransen bzw. zu „zersplintern“, wie ich das in letzter Zeit gerne nenne. Das läuft dann immer nach dem gleichen Muster ab: Ich beginne mit einem Projekt, wenn das dann gut geklappt hat, werde ich übermütig und auf einmal stapeln sich Unmengen von Schnittmusterheften, Einzelschnitten und diversen Stoffen auf meinem Zuschneidetisch. Logische Folge: ich habe keinen Überblick mehr, weiß nicht mehr, was ich aus welchem Heft und welchem Stoff überhaupt nähen wollte, bin frustriert, weil es zu viel auf einmal ist und lasse es am Ende wieder ganz sein und bin noch frustrierter. War bis jetzt immer so. Wie ging es dieses Mal los? Mit der fehlenden Tasche, richtig. Am Donnerstag war ich im Stoffladen meines Vertrauens, und habe zwei taschengeeignete Stoffe gefunden. Und dann lief alles nach Schema F: auf die Suche nach Schnittmustern gemacht, mehrere gefunden, 2 in die engere Wahl, wobei die nur für einen Stoff wären, der 2. gekaufte ist großgemustert und also für eine allgemeine Tasche gedacht, die ich später mit der Lederjacke verwenden kann. Denn für die Konfirmation möchte ich ja nur eine kleine und keinen Koffer. Im Hinterkopf immer noch der auch sehr gern zu nähende BH, und dann ein plötzlich aus der PW-Kiste aufgetauchter Stoff, der ebenfalls sehr gut zum Spitzenkleid passen würde, aber einen anderen Schnitt erfordert, als der schimmernde Taft für die Clutch…Versteht jemand, was ich meine?

Was hilft da? Tief durchatmen, und auf das Wesentliche konzentrieren. Heißt in diesem Fall: immer der Reihe nach, also Tasche 1 beginnen und fertignähen, wenn dann noch Lust und Kapazitäten vorhanden sind, Tasche 2, falls Nr. 1 nicht meine volle Zufriedenheit findet. Und wenn dann noch Zeit ist, die Bude gewienert und alles vorbereitet ist, evtl. der Pin-up Girls Shelley…Immerhin habe ich es geschafft, mir nicht noch ein neues Schnittmuster zu bestellen (Isabell sieht auch ganz nett aus). Und ich werde jetzt auch nicht in der Dessouskiste wühlen, versprochen, sondern brav mein Chaos auf der grünen Matte beseitigen und mit der Clutch aus dem Schimmertaft beginnen. Einen Vorteil habe ich dieses Mal: am Donnerstag hatte eine liebe Chormitsängerin Dienst im Stoffgeschäft, und die wird mich jetzt jeden Dienstag zu den Proben löchern, was die Tasche(n) macht *gg*

Betreutes Singen

Trotz Resthusten bin ich heute Abend zur Chorprobe gefahren, weil ich nicht noch einen Termin mit dem Vocalcoach verpassen wollte. So wie letzte Woche, aber da hätte ich den ganzen Abend ruiniert, weil ich ja noch ständig husten musste. Vom selbst Nichtsingenkönnen mal ganz abgesehen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, eine sehr sympathische, mitreißende Persönlichkeit mit ganz doll positiver Ausstrahlung. Ich habe den Abend sehr genossen, und ich meine schon Verbesserungen gehört zu haben. Zur Zeit ist der Chor eher schwach besetzt, es hat noch mehr erwischt. Und bis zum Sommerkonzert dauert es ja nicht mehr so lange, der 05.06.15 kommt schneller, als man denkt. Dieses Mal ist leider nur die halbe Familie anwesend, der Große fährt nach Stuttgart zum Kirchentag, und mein Mann ist beim Meisterkurstreffen. Dann werden sie hinterher eben mit der CD-Aufnahme beschallt…

Ich habe übrigens doch Zeit gehabt, in meinen gesammelten Schätzen zu wühlen. Aber außer einem schimmernden Crashtaft in goldoliv habe ich nichts gefunden, der muss seine Tascheneignung aber noch bei Tageslicht am Kleid beweisen. Morgen vielleicht.

Turbulenzen

Manchmal reicht das normale Tagesgeschäft wohl einfach nicht aus…Ein kurzer Rückblick:

Am vergangenen Samstag fand die Messe für die CFG-Abiturientia statt, die vom Chor mitgestaltet wurde, am Sonntagmorgen habe ich dann in unserer Gemeinde beim Familien-GD im Chor mitgesungen, am Montag war mein letzter Arbeitstag vor den Ferien, nachmittags habe ich mit Kuchenbacken I angefangen (Marmorkuchen für das Handball-Abschlussfest), Auto in die Werkstatt zur Inspektion gebracht, mit dem Leihwagen wieder zurück (die sogenannte „Rennsemmel“), später dann Kuchenbacken II (für die lieben Kollegen, die ich ja 7 Wochen nicht mehr sehen werde), Dienstagmorgen Anruf der Werkstatt, ich sollte doch mal kommen, sie müssten mir etwas zeigen (sehr ungutes Gefühl im Bauch), kurz in die Firma, Kuchen abgestellt und Mann eingeladen, zur Werkstatt gefahren und da  dann die böse Überraschung: Blätternde Brösel hinten links…Und kein Material vorhanden, an dem man hätte etwas anschweißen können. So ein Mist, 4 Tage vor Urlaubsbeginn! Für unsere 2 Wochen auf dem Campingplatz muss ja doch so einiges mit, das Schlimmste aber sind die 4 Fahrräder! Ich war schon kurz davor, auf unsere beiden zu verzichten (wir hätten bestimmt von den Schwiegereltern welche ausleihen können), und nur die der Kinder irgendwie mitzunehmen. Aber mit welchem Auto bloß!

Unser – naja mein – Wunschauto war bisher nicht aufzutreiben, wir sind da schon länger hinterher, aber nichts zu machen, und schon gar nicht in so kurzer Zeit. Einen Opel wollten wir eigentlich nicht wieder haben, weil in keinem aktuellen Modell ausreichend Fuß- und Kniefreiheit für die Hinterbänkler vorhanden ist.

Lange Gesichter bei uns und beim Werkstattbesitzer. Auf dem Hof ein ziemlich neuer Astra Sport Tourer (früher hieß das Kombi oder Caravan) für viel Geld, aber am nächsten Tag sollte ein günstiger Jahreswagen anrollen. Unser Blick wie immer zuerst in den Kofferraum, die zweite Aktion ist dann das Platznehmen in der zweiten Reihe. Ich habe meine 1,72m und Schuhgröße 42 nur mit großer Mühe hinter dem Fahrersitz einfädeln können, also für die hoch hinauswollenden Kinder eher ungeeignet (und die haben wir noch ein paar Jahre mit an Bord!).

Dann fiel mein Blick auf einen Zafira älteren Baujahres, und ich habe gefragt, ob wir uns den mal anschauen könnten. Ungläubige Blicke meines Mannes, ich hatte bis zu dem Moment nie einen Gedanken an das Modell verschwendet, ich finde ihn potthässlich und irgenwie…Naja, anderes Thema.

Hinein in das Schiff, und ja, man sitzt gut, altersgerecht bequem und die Rundumsicht ist prima. Wir haben uns dann für den Mittwoch zum Probefahren verabredet, der neue Astra sollte bis zum Abend fahrbereit sein.

Zurück zur Firma, Mann abgeladen und nach Hause. Dort die x-ste Wäscherunde besorgt, das Wetter ist ja prima. Dann Mittagessen mit dem Kleinen, der Große war mit den anderen 5. Klassen im Kölner Zoo, später die Hinrunde zum Handballfest mit 3 Kindern und Kuchen im Schlepptau, zurück nach Hause in die Küche, Blätterteigtörtchen für den geselligen Chorabend backen. 4 Rollen Blätterteig und 48 gefüllte Muffinformen später Schnell-Dusche und ab in die Schule.

Der Mittwoch war dann einigermaßen entspannt, Buchsbaumschneiden XXL, Rasenmähen und immer wieder Wäsche liefen so nebenher, mittags kam der Kleine mit seinem ersten Zeugnis aus der Schule, daraufhin Eis, später die restlichen Blätterteilchen vom Abend und zum Nachtisch wieder Eis 😉 Der Große wieder aushäusig, Probe der Flötengruppe. Kurz nach 16 Uhr kam er,  TaxiBus bestellt zum letzten Training vor den Ferien, incl. Eisessen.

Halb sechs konnten wir dann zur Autowerkstatt fahren, sie waren soweit.

Der SportsTourer nett, vollgestopft mit Allem, was manches Herz höher schlagen ließe, aber unübersichtlich und eng…Fahrgefühl prima, 6-Ganggetriebe und 140 PS. Zurück auf den Hof, Schilder in den Zafira gelegt und wieder los. Kein Vergleich, aber vom Gefühl unserem Alten sehr ähnlich. Fährt sich auch gut und man sitzt wirklich prima.Zurück zur Werkstatt, der Große hatte sich gemeldet und wollte abgeholt werden, also Kindersitz hinein und los.

Als er das Auto sah, war die Enttäuschung groß, warum denn ausgerechnet so eine Kiste, das ist ja uncool, die ganze Litanei eben. Hatte halt andere Vorstellungen gehabt, genau wie wir.

Aber es war eindeutig, der Zafira wird es werden. In der Werkstatt wollten sie uns nicht einmal mehr mit unserer Rostlaube nach Hause fahren lassen, die Rennsemmel könnten wir noch behalten. In aller Eile noch ein wenig Zubehör zusammen gesucht (Gepäcknetz zur Abtrennung nach vorn, wir laden immer sehr hoch), Reserverad gesucht und nicht gefunden – dafür ein Pannenset an Bord, aber sie wollen noch eins auftreiben bis Freitag, und ein bisschen Papierkram erledigt.

Zum Glück passen unsere Querstangen auf die Reeling, Fahrradschienen haben wir geliehen bekommen, also sollte dem Fahrradtransport nichts im Weg stehen.

Heute dann die Anrufe bei der Versicherung, damit das Auto angemeldet werden kann. Am Freitag können wir ihn holen, und einen Karton für allen Kleinkram mitbringen, der in unserem Alten noch herumfliegt…

Und es wird ein Abschiedsfoto geben 🙁