Die Alte tut’s noch

Ja, so würde man meinen Zustand in der örtlichen Umgangssprache wohl bezeichnen, leicht lädiert, aber noch zu gebrauchen *gg* Nee, ganz so schlimm ist es nun wirklich nicht, gehen geht schon wieder, in normale Schuhe passe ich auch noch hinein, und außer 2 Blasen sind keine weiteren Schäden zu beklagen. Es war ganz gut, dass ich meine armen Füße direkt nach der Heimkehr in einen Bottich mit warmem „Kuschelbad“ getunkt habe, den Ingwer-Kardamom-Honig-Duft mag ich sehr…Danach noch dick mit Sheabutter eingesalbt, und Socken an. Auch Inca wurde ein bisschen verwöhnt, ihre Pfoten hatten ebenfalls gelitten. Teilweise waren die Wege geschottert, und die Ballen waren ziemlich rissig. Aber dafür gibt es Bienenwachs-Pfotenbalsam und heute war sie ganz die Alte. Und weit laufen mag sie, selbst bei Wärme. Außerdem war der Tag heute sehr entspannt, der Kleine war mit einem Freund auswärts zur Bespaßung (Indoor-Spielpark), der Große war ja noch im Lager, und um die Abholung musste ich mich glücklicherweise nicht kümmern. Sein Zustand war erfreulich gut, morgen hat er ja noch einen Tag zur Regeneration, bevor am Mittwoch wieder der Ernst des Lebens beginnt.

Nachdem aus dem leichten Nieselregen pünktlich beim Aussteigen der Heimkehrer aus dem Auto mit schwerem Gepäck ein richtiger Platzregen wurde, hatten sich meine Gartenpläne erst einmal erledigt, aber irgendwann kam die Sonne wieder zum Vorschein, und ich konnte das 2. Frühbeet bearbeiten. 1 volle Schubkarre mit Unkraut später waren 2/3 der Fläche frei, und ich konnte meinen Hokkaido zu Boden lassen. Heute ist nämlich Fruchttag, morgen zwar auch noch, aber wer weiß, was da wieder los ist! Anschließend direkt die dicke Gitterfolie darüber ausgebreitet, so sollte er gut durch die Nacht kommen.

Und hier noch das Lied des Tages, kam heute Mittag im Radio, und ich finde es immer wieder wunderbar…Einfach zum Träumen, und auch mit Saxophon 😉

Endstation Schillertsberg…

Ich bin froh, wieder zu Hause angekommen zu sein, zeitweise sah es nicht danach aus 🙁 Wenn die geplante kleine Wanderung aus diversen Gründen ganz anders verläuft und etwas länger dauert, als mir vielleicht zuträglich wäre, dann kann das schon mal übel ausgehen. Ich war vernünftig, und habe auf die letzten 1,2 km verzichtet und meinen Mann vorlaufen lassen, um das Auto zu holen. Ich hätte keinen Schritt mehr gehen können und wollte mich um keinen Preis von dieser letzten Bank fortbewegen, die so strategisch günstig an einem asphaltierten Wirtschaftsweg stand. Denn keiner konnte wissen, wie die restliche Wegstrecke aussah und ob man da hätte jede Stelle anfahren können. Und nachdem ich schon ca. 10 Minuten auf dem Waldboden hatte liegen müssen, um den letzten Anstieg überhaupt noch zu schaffen, war mir nicht mehr nach Abenteuern und Heldenmut. Aber egal, alles ist gut und ich fühle mich wieder ganz okay. Mal sehen, wie es mir morgen geht und natürlich versuche ich herauszufinden, wo wir eigentlich gewesen sind und wie lang die Strecke war. Der Hund hat auch durchgehalten…Und der neue Rock wurde sozusagen standesgemäß eingetragen. Selbst der Bodenkontakt hat ihm nicht geschadet, er hat nämlich eine „dankbare Farbe“, wie meine Oma das immer zu nennen pflegte, schlammbraun ;-).

Wenn aus der gesuchten Campingplatzhose…

…ein hübscher Outdoor-Rock wird, dann stimmen wohl Angebot und Nachfrage mal wieder nicht überein ;-). Hauptsache luftig, pflegeleicht und schnelltrocknend. Denn mal ehrlich, entweder ist gutes Wetter und frau braucht nur Badesachen und wenig anderes oder es regnet, und dann sind Gummistiefel und Regenjacke über dem Bikini gefragt. Und irgendwie sind meine ganzen Hosen ziemlich schlabberig geworden. Nun also ein Rock.

Was war sonst noch? Spätabends ein aufgekratztes, gutgelauntes Kind nach Hause kutschiert, es war mit einem Schulfreund beim letzten Saisonspiel in Mönchengladbach gewesen, und ist mit reichlich Beute nach Hause gekommen. Der Große ist ja immer noch mit den Pfadfindern im Pfingstlager, und hoffentlich hält das Wetter noch bis Montag, so dass sie wenigstens im Trockenen abbauen können. Nasse Zeltbahnen einpacken müssen macht keinen Spaß, noch schlimmer ist das anschließende Trocknen zuhause…Und ich suche jetzt weiter nach einem Midi-Zelt.

Garten-Einkaufsliste

Heute Nachmittag war Zeit, um einen kleinen Abstecher zur Gärtnerei zu machen, und da durften dann zwei neue Blumenkästen, 2 korallenlachsfarbene Verbenen, Kohlrabipflanzen und Rucola-Sämlinge mit, und ganz zum Schluss habe ich inmitten der Kräutertöpfe tatsächlich noch Schokoladen-Pfefferminze entdeckt! Ich hatte mir letztes Jahr schon mal eine Pflanze davon gekauft, aber während der garteninternen Umzieherei des Tee-/Kräuterbeetes muss die wohl irgendwie abhanden gekommen sein. Fehlt mir nur noch der Muskatellersalbei von den Raritäten, die handelsüblichen Sorten bekommt man zum Glück überall. Und im Bioladen konnte ich dann nicht am Hokkaido-Kürbis vorbei, 1 Exemplar musste mit. Eigentlich hatte ich den Kürbisanbau hier in der Gegend aufgegeben, aber letztes Jahr hatte ich einen Riesenkürbis aus der Ausschusskiste mitgenommen, und der hat sich prächtig entwickelt. Wenn ich dem Hokkaido ein Stück im warmen Frühbeet reserviere, sollte das auch funktionieren.

You are the sunshine of my life

Morgen ist wieder Chorprobe und ich freue mich schon sehr darauf! Eigentlich kann ich es kaum noch erwarten, bis der Konzerttermin da ist und natürlich die lange Sonderprobe vorher, zu der auch unsere externe Kraft kommen wird, um der ganzen Sache den letzten Schliff zu verpassen. Natürlich ist es dann immer sehr schnell vorbei, und es heißt dann jedes Mal Abschied nehmen von allen Stücken, an denen monatelang gearbeitet wurde. Aber kein Abschied für immer, denn zum Glück gibt es einen CD-Mitschnitt, und diese Aufnahme fährt dann ständig mit mir im Auto herum…Zum laut Mitsingen! Denn der wirklich einzige Nachteil der Altistinnen ist es, nie alleine etwas Schönes singen zu können, aber so mit Melodie dabei geht es prima. Aktuell muss noch das Sommerkonzert von 2014 dran glauben, da waren nette Stücke dabei, und weil es ein Jubiläumskonzert war, hatte sich der Schulchor ein professionelles Jazztrio zur Begleitung gegönnt. Inzwischen kann der Kleine einen Großteil des Repertoires mitsingen, er muss ja von Allen die meiste Zeit mit mir im Auto verbringen, naja, eigentlich ist es andersherum, er benötigt die Fahrbereitschaft eben noch am meisten. Um am lautesten jault er beim „Grease“-Medley mit, bei den Liedern „Rock ’n‘ roll party queen“ und „You‘ re the one that i want“ gibt es dafür prädestinierte Stellen! Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich meine, dass das aktuelle Programm wieder so ein paar Ohrwürmer enthält, zum Beispiel: s.o. Und bis dahin eben immer noch: Top of the world! (Auch wenn mir unsere schwungvollere Chorversion besser gefällt als diese schmalzige…)

Keine Lust

…auf das Arbeitsleben 🙁 Momentan ist es so, dass ich nicht unter Langeweile leiden müsste, wenn ich zu Hause bleiben würde, ich könnte mich schon beschäftigen. Aber in den letzten Wochen hatte ich soviel „frei“, da muss ich schauen, dass ich wieder ein paar Stunden zusammen bekomme. Und wie schon mal erwähnt, nach den Sommerferien sortiert sich zwangsläufig alles neu, und dann werde ich versuchen, mir echte freie Tage zu schaffen. Der Hund hält es auch eine Stunde länger ohne mich aus, und dann lieber 3x arbeiten gehen, als jeden Tag ein bisschen. Die meiste Zeit hatte ich, als der Kleine noch im Kindergarten war. Da konnte ich lange in der Werkstatt sein, ihn nach Mittagessen und Mittagsruhe gutgelaunt abholen und direkt zur Musikschule oder zum Handballtraining bringen, ohne viel Fahrerei und Hetze. Da konnte ich es mir auch erlauben, zum Reiten zu gehen, weil ich sicher sein konnte, dass er an dem Tag gut aufgehoben ist und ich nicht ständig zur Uhr schauen musste. Das war schlagartig vorbei, als er in die Grundschule kam und jeden Tag um 11:45 Uhr nach Hause kam. Das hätte nicht mal für die Fahrt zum Stall und zurück gereicht, vom Reiten ganz zu schweigen. Und so liegen meine schönen Full Chaps im Keller herum, und verstehen die Welt nicht mehr. Ich würde wahnsinnig gerne mal wieder auf ein Pferd, auch wenn ich nicht weiß, ob ich noch so schwungvoll wie früher draufkommen würde…

Umgraben? Geht auch noch!

Letztes Jahr habe ich fast täglich ein paar laufende Meter Beet umgegraben, der alte Gemüsegarten war ja komplett eingesät worden und sehr verwildert. Das war ganz schön anstrengend, und ich war oft kaputt, aber so richtig schlimm war es am 1. Juni, als mich ein übler Hexenschuss erwischt hatte. Und ich habe sehr lange etwas davon gehabt, selbst 6 Wochen danach war ich nicht wieder so in Form, wie ich das gerne gewesen wäre. Diese Erfahrung hat mich doch etwas ausgebremst, und ich wollte mich auf keinen Fall schon wieder so kaputtmachen, also habe ich mich gartentechnisch sehr zurückgehalten. Fand ich nicht toll, aber die Prioritäten lagen in diesem Frühjahr eben auf anderen Dingen. Nur um das Frühbeet tat es mir sehr leid. Aber was heißt hier schon Beet, es sind 9 Meter! Freundlicherweise hat sich der Hausherr erbarmt, so dass ich immerhin schon das mittlere Segment wieder zur Verfügung habe, nächste Woche werden Salatpflanzen gekauft. Dann ist auch wieder Pflanzzeit, ohne mein gelbes Heft mache ich so gut wie gar nichts. Und dann habe ich mich heute doch noch selbst mal wieder an der Gabel versucht, eine kleine Ecke zum Lückenschluss fehlte noch, und es ging noch und tat gar nicht weh 🙂 Ich verspreche, brav zu sein und es nicht wieder zu übertreiben, aber so ganz ohne kann ich eben doch nicht. Und es gibt nichts Schöneres, als durch den Garten zu streifen und hier etwas auszugraben, da etwas abzuschneiden, und dann mit den gesammelten Schätzen in der Küche zu verschwinden. Und der Hund frisst die Sachen aus eigenem Anbau auch viel lieber als gekauftes Gemüse. Gurken zum Beispiel überhaupt nicht, das angebotene Stück Freilandgurke wurde dagegen sofort gefressen. Das bedeutet aber auch, dass Inca schonmal alleine ernten geht, Radieschen und Möhren gräbt sie sich selbst aus, die verschwundenen Erdbeeren konnten wir ihr auch nachweisen…

Leckeres Wochenende

Man könnte ja meinen, es hätte genug Gutes zu essen gegeben, aber die Restwoche habe ich mich sehr zurück gehalten. Es gab einige Reste, die verarbeitet wurden, und Süßes konnte ich überhaupt nicht mehr sehen. Macht ja nichts. Deshalb also Kontrastprogramm. Ich hatte Lust auf Spargel, und bei uns stehen an strategisch günstigen Orten am Wochenende Verkaufsbüdchen mit Erdbeeren und Spargel. Nur früher in Süddeutschland war es noch besser, da wurde der frisch direkt neben dem Feld verkauft. Und Grillen wäre auch mal wieder nett, also kam das auch auf die Liste. Nachdem das Wetter am Samstag nicht so toll war, gab es also den Spargel zuerst, mit alten Kartoffeln, Schinken und Butter, für mich mit Kresse-Vinaigrette. Die hat der Kleine nicht gemocht. Und heute dann also Feuer frei, Steaks, Würstchen und Salat aus Basmati-Wildreis-Mischung mit Rucola, Kirschtomaten und Paprika. Die Freundin von nebenan war auch mit von der Partie, und das Wetter hat auch mitgespielt. Die Erdbeeren gab es später zum Kaffee, da konnten wir auf Kuchen gut verzichten. Ich hätte immer noch keinen gemocht…

Der Montag danach…

Familienleben findet bei uns ja eher weniger statt, aus verschiedenen Gründen, deshalb gibt es auch keine regelmäßigen Treffen, Feste u.ä. Ich hatte dem Großen deshalb versprochen, alle Menschen einladen zu dürfen, die er gerne versammelt hätte. Und die Liste war dann deutlich länger als die mit der sogenannten „engen Familie“. Aktuelle und ehemalige Nachbarschaft, weitere Verwandschaft bzw. Sippschaft, Pfadfinder und einfach so Freunde und Bekannte. Und das wurde dann auf den Montagnachmittag gelegt.

Der Tag fing etwas hektisch an, das kleine Kind musste zum Bus gebracht werden (Klassenfahrt), ein paar Einkäufe waren zu erledigen, und natürlich die Vorbereitungen für das Kaffeetrinken. Wobei Kaffeetrinken die Sache nur unzureichend beschreibt, es ist eher so ein übergangsloses Wechseln zwischen süß und herzhaft, Kaffee und Bier bzw. Wein für die Damen 😉 Und da meine beste Chorfreundin oft bei solchen Anlässen eingeladen ist, weiß sie auch, was da so üblich ist. Dementsprechend lang waren die Einkaufszettel im Vorfeld gewesen, am Morgen wurde noch der Garten geplündert – ja, auch die Akeleien mussten dran glauben, selbst vor meinem „Tränenden Herz“ in Weiß (Dicentra spectabilis „Alba“) habe ich nicht Halt gemacht! – und mit allem anderen Geraffel ging es dann zum Saal. Die beste Freundin war schon da, und es ging los. Tischanordnung und Bestuhlung wurden ausprobiert, dann wurde eingedeckt, damit die Deko angebracht werden konnte. Das habe ich Irmgard überlassen, ich habe nur Akeleien und Frauenmantel in die Vasen gestellt, das gefiel mir von allen Varianten am besten.

An dem Tag haben wir sehr viel über das „richtige“ Schmieren von Schnittchen gelernt, Wahnsinn, was sie so alles gezaubert hat. Fast zu schade zum Essen! Aber am Ende sah alles ganz wunderbar aus, und wir konnten noch einmal schnell nach Hause fahren, uns duschen und umziehen. Als wir zurück kamen, duftete es schon nach Kaffee, die inzwischen zwei guten Feen hatten fleißig vorgekocht, und alles war bereit. Die ersten Gäste kamen sehr pünktlich, und bald war die Runde komplett. Die Zeit verging wie im Flug, alle haben sich sehr wohlgefühlt, es gab angeregte Gespräche und keine Langeweile, und die herzhaften Kreationen und der Kuchen wurden sehr gelobt und natürlich auch verspeist. Um das Ganze etwas abzukürzen: 21 Uhr waren wir mit Aufräumen und Saubermachen fertig und fuhren ziemlich geplättet nach Hause. Auch wenn es ganz schön anstrengend war, es hat Spaß gemacht, wir haben unser erstes richtiges Fest gut über die Bühne bekommen, und es wird sicher nicht das letzte gewesen sein. Spätestens in 4 Jahren, zur nächsten Konfirmation, wird es wieder die Gelegenheit geben, alles mögliche aufzufahren…

2h 20min

Genauso lange hat der Konfirmations-Gottesdienst gedauert, gefühlt war es noch mehr, weil wir ja schon seit 9:15Uhr in der Kirche waren, der Konfirmand und ich, die singende Mama…Ein wenig mulmig war mir morgens schon gewesen, aber noch alles im grünen Bereich, wir waren gut vorbereitet und irgendwie würde schon alles gut werden. Der Chor traf sich also zum Einsingen (die Akustik ist dann leider immer viel besser als später in der vollbesetzten Kirche), die Konfirmanden verbrachten die Zeit gemeinsam und in Ruhe und das offizielle Foto wurde auch noch geknipst, und so nach und nach versammelte sich die „Festgemeinde“. Wir waren in der glücklichen Situation, alle Gäste in der zugelosten Bank unterbringen zu können, so gab es wenigstens keine Platzprobleme und ich musste nicht zu den Mitsängern auf die Empore ausweichen. Es war sehr abwechslungsreich und die Zeit verging ganz gut und ohne Längen, weil immer etwas los war. Es gab wirklich sehr rührende Momente,unter anderem als zwei Mädchen aus der Gruppe eine kleine Ansprache an die eben getaufte beste Freundin hielten. Der Chor hat anständig gesungen und unsere Leiterin war sehr zufrieden mit uns. Die eigentliche Konfirmation verlief ohne Pannen, keiner hatte seinen Spruch vergessen, andere Katastrophen blieben auch aus. Nach dem Gottesdienst wäre normalerweise noch Fotoshooting angesagt gewesen, aber bei 18 Familien hätten wir ziemlich lange warten müssen, bis wir an der Reihe gewesen wären. Also haben wir uns für die schnelle Variante entschieden und nur ein paar Bilder mit den Tagesgästen am Taufbecken gemacht. Schließlich war das Essen für 13 Uhr bestellt und ich wollte noch nach Hause zum Hund.

Inca hat sich sehr gefreut, mich zu sehen und hat eine Riesenrunde gedreht, um sich abzureagieren. Überflüssigen Ballast abgeworfen und zurück ins Lokal. Essen war sehr lecker, Kräutercremesuppe, Rollbraten mit Kräuterfüllung, Bärlauchspätzle und Salat mit Honig-Senf-Dressing, zum Nachtisch Vanilleeis mit karamellisierten Apfelspalten und Walnüssen. Den hat der Kleine sausen lassen, ist lieber ein paar Häuser weiter zu einer Schulfreundin gezogen, aber da gab es wohl auch ein Eis. Ich konnte es gut verstehen, erst so lange in der Kirche sitzen müssen und dann schon wieder beim Essen. Das ist für Einen wie ihn zuviel des Guten *gg*

Danach also die ganze Karawane zu uns, und Kaffee gekocht. Zwei hatten es eilig, nach Hause zu kommen, sie sind also etwas früher weg, natürlich nicht ohne eine ordentliche Portion Kuchen mitzubekommen. Ganz lange sollte es sich ja auch nicht ziehen, schließlich musste noch einiges für den nächsten Tag vorbereitet werden, u.a. Tasche packen für die Klassenfahrt vom kleinen Kind.

In schönster Nachmittagssonne haben wir dann noch Fotos bei uns gemacht, ich hoffe, der Zeremonienmeister rückt sie bald heraus…

Es war ein richtig schöner Tag und der Große hat ihn sehr genossen. Das Wetter war toll, viele liebe Menschen waren bei uns und ich habe mich den ganzen Tag sehr gut gefühlt. Überrascht waren wir von der Menge an Karten und Glückwünschen, ich dachte immer, uns kennen gar nicht so viele, so als Immis der ersten Generation und ohne richtige Anbindung über Familie oder Vereine etc. Da haben wir uns wohl getäuscht.